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15.09.05 "Brauer sehen "Bierkultur" in Gefahr

 
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frittenfrettchen
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Anmeldungsdatum: 02.09.2005
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BeitragVerfasst am: 15.09.2005 16:26    Titel: 15.09.05 "Brauer sehen "Bierkultur" in Gefahr Antworten mit Zitat

Zitat:
Die zunehmende Konzentration in der Bierindustrie gefährdet nach Ansicht der mittelständischen Brauer die deutsche "Bierkultur". Derzeit seien bereits zwei Drittel des hiesigen Biermarktes in der Hand großer Konzerne, sagte der Sprecher der Initiative "Die Freien Brauer", Christoph Barre, am Donnerstag in München.

"Die aktuelle Entwicklung ist mittelstandsfeindlich und bedroht die Sortenvielfalt", warnte Barre, der auch Geschäftsführer der Privatbrauerei Ernst Barre in Lübbecke ist. Wegen des Trends zum Billigbier sei die Ertragslage vieler mittelständischer Bierbrauer ernst.

Kommerz ist nicht alles
Auch wenn bei den mittelständischen Betrieben verstärkt Wert auf Kostenmanagement gelegt werde, fühlten sie sich noch ihrer Region und der Tradition verpflichtet. "Es ist nicht nur alles Kommerz, Rendite und Dividende."

Kritik übte der Unternehmer am Verhalten großer Brauereikonzerne. Erst kürzlich habe der weltgrößte Braukonzern InBev bei seinen Bremer Brauereien das traditionelle Pferdegespann aus Kostengründen abgeschafft. Für einen mittelständischen Brauer mit Traditionsbewusstsein sei so ein Schritt undenkbar.
InBev weltgrößter Braukonzern
Zu InBev gehören in Deutschland unter anderem Marken wie "Beck's" und "Diebels". "Die freien Brauer" ist eine Initiative der Deutschen Brau-Kooperation, einem Zusammenschluss aus 35 unabhängigen Brauereien.

(N24.de, Netzeitung)


Ich war mal so frei. Wink

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BSM567
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Anmeldungsdatum: 11.03.2005
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BeitragVerfasst am: 15.09.2005 20:26    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Naja, der Bericht sagt schon alles, da schließe ich mich an.

Ich finde es schade das es diese Entwicklung gibt, aber ich wüsste nicht, was man dagegen machen könnte. Viele kleine Brauereien, werden in ihrer Angestammten Region von den großen verdrängt und schaffen es sogar nicht einmal in die Wirtshäuser und Haushalte der näheren Umgebung.

Leider ist es Sache der Wirte, welches Bier sie ausschenken.
Ich finde, das jede Wirtsstube neben den großen Bieren auch das Traditionsbier aus der Umgebung ausschenken sollte.

Letztendlich ist es natürlich auch eine Sache des Geschmacks. Vielleicht mag man sein örtliches Bier nicht (was ich mir garnicht vorstellen kann), aber ich glaube jede Region ist Stolz auf sein Bier, und sollte es deshalb auch unterstützen.

Am Preis dürfte es eigentlich nicht liegen... es gibt sicher Sorten, die sich zum Besäufnis nicht eignen wegen zu hoher Kosten, aber 2-3 Biere sollte man sicher trinken können, ohne gleich ne Hypothek aufs Haus nehmen zu müssen.
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frittenfrettchen
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Anmeldungsdatum: 02.09.2005
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BeitragVerfasst am: 15.09.2005 21:03    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Ich unterstütze die regionalen Brauereien. Auch wenn diese nicht unmittelbar vor meiner Haustür zu finden sind.

Nichts gegen ein gepflegtes Warsteiner, Becks (natürlich nur aus meiner neuen Perfect Draft Zapfanlage Smile ) oder Königs Pilsener, aber viel lieber hole ich mir in der Nachbarstadt das preiswertere Landfürst Pils der Brauerei Königshof in Krefeld (siehe auch mein Avatar Exclamation ) oder lasse mir von Bekannten dann und wann einen Kasten Kirner zukommen.

Zur Brauerei Königshof (Landfürst) habe ich, passend zu obigen Thema, noch folgendes bei Wikipedia gefunden:

Zitat:
Braukunst

Altbier hat in Krefeld Tradition. Es gab hier einst eine beträchtliche Zahl von Brauhäusern mit noch heute klangvollen Namen wie Tivoli, Wienges oder Rhenania. Von der Vielzahl an Brauereien hat jedoch nur das Traditionshaus Gleumes überlebt, das auch heute noch sehr erfolgreich nicht nur für den Hausausschank selber in Krefeld braut. Gleumes braut auch das Bier für das wiedereröffnete und ebenso traditionsreiche Krefelder Brauhaus "Herbst Pitt" nach Originalrezept. Letztes Opfer des großen Brauereisterbens war die Brauerei Rhenania in Krefeld-Königshof. Rhenania-Alt wird nun von der Brauerei Krombacher gebraut und das auch nicht mehr in Krefeld. Seit dem wird es von den Krefelder Bürgern verschmäht, auch wenn die Brauerei Krombacher mittlerweile sogar das zum Brauen benötigte Wasser aus Krefeld in Tankwagen nach Kreuztal-Krombach liefern lässt um wenigstens einigermaßen den ursprünglichen Geschmack hinzubekommen. Einen Trost gibt es dennoch: Am Standort der alten Brauerei Rhenania wird nun von einem ehemaligen Rhenania-Braumeister in der neuen "Brauerei Königshof" wieder Bier gebraut und zwar unter dem Label "Landfürst" - dies mittlerweile so erfolgreich, dass die Brauerei Ende 2004 ihre Kapazitäten durch neue Tanklager und Braukessel erweiterte.

Quelle/Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Krefeld

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frittenfrettchen
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Beiträge: 44
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BeitragVerfasst am: 15.09.2005 21:58    Titel: "Die freien Brauer" Antworten mit Zitat

Ich schieb mal noch rasch einen Link und ein Zitat zu den "Freien Brauern" nach!



Zitat:

Die Freien Brauer’ gehen in die Offensive

München, 15.09.2005: ‘Die Freien Brauer’, eine Initiative der Deutschen Brau-Kooperation, stellen sich heute in München erstmals der Presse vor. Die Deutsche Brau-Kooperation gibt es bereits seit 1969 als Verbund führender unabhängiger Privatbrauereien. Die Initiative ‘Die Freien Brauer’ ist neu. Sie versteht sich als eine Interessens- und Wertegemeinschaft Gleichgesinnter. Ihr Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit, des Zusammenhalts und der Öffentlichkeitsdarstellung von derzeit 35 führenden regionalen Privatbrauereien in Deutschland und Österreich. Ihre Leitgedanken sind in sieben Säulen festgeschrieben.

Besonders wichtig ist der Initiative ‘Die Freien Brauer’ ihr Bekenntnis zu einem unabhängigen, freien Unternehmertum und zur Förderung der jeweiligen Heimatregionen. Bereits 65 Prozent der deutschen Brauwirtschaft befinden sich in Konzernhand. „Die aktuelle Entwicklung ist mittelstandsfeindlich und bedroht die Sortenvielfalt“, betont Christoph Barre, Sprecher der Initiative ‘Die Freien Brauer’ und Geschäftsführer der Privatbrauerei Ernst Barre GmbH. „Aus Verantwortung als regionaler Arbeitgeber, Ausbildungs- und Nachwuchsförderer setzen ‘Die Freien Brauer’ sich engagiert für den Erhalt einer gesunden regionalen Wirtschaftsstruktur und damit aktiv für den Standort Deutschland ein.“

‘Die Freien Brauer’ stehen auch für Vielfalt. Georg Schneider, der andere Sprecher der Initiative ‘Die Freien Brauer’ und geschäftsführender Gesellschafter der Privaten Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH, unterstreicht: „Vielfalt ist dabei im wahrsten Sinne des Wortes vielfältig gemeint. Sie bezieht sich auf unsere Privatbrauereien und deren Inhaber, eben Menschen mit Ecken und Kanten. Sie erstreckt sich ebenso auf die verschiedenen Bierarten und Biersorten höchster Qualität, auf Biere, die wir, ‘Die Freien Brauer’, mit viel Liebe und Sorgfalt brauen.“

Um den klassischen Mittelstand der Brauwirtschaft gegenüber der Öffentlichkeit vertreten zu können, haben ‘Die Freien Brauer’ eine Pressestelle eingerichtet. Sie wird umfassende Aufklärungsarbeit über die Branche und den Mittelstand leisten. Sie wird aktiv Stellung beziehen zu aktuellen Entwicklungen in der Brauwirtschaft. Und sie wird ein Informationspool sein für die zahlreichen Aktivitäten der 35 Brauereien in ihren jeweiligen Regionen.

Ab heute ist auch die neue Homepage www.Die-Freien-Brauer.com freigeschaltet. Hier finden Interessierte aktuelle Informationen rund um die neue Initiative.

Die offizielle Proklamationsveranstaltung mit Teilnahme aller Brauereien wird am 29. März 2006 in Lübbecke stattfinden.

Quelle/Zitat: http://www.die-freien-brauer.de

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