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(7.9.05)Warsteiner will "nationalen Pakt" für Bier

 
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Guru
Biersektenvorstand
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 2533
Wohnort: Weimar

BeitragVerfasst am: 07.09.2005 08:34    Titel: (7.9.05)Warsteiner will "nationalen Pakt" für Bier Antworten mit Zitat

Zitat:
Warsteiner will "nationalen Pakt" für Bier

Der Vorstandschef der Warsteiner-Brauerei, Gustavo Möller-Hergt, hat vor einem weiteren Verkauf deutscher Biermarken ins Ausland gewarnt. "Was wir brauchen, ist ein nationaler Pakt zu Gunsten des deutschen Bieres", sagte Möller-Hergt im Interview mit der Netzeitung. Derzeit ließen "die unterschiedlichen Gesellschafterstrukturen in den einzelnen Brauereien" ein solches Bündnis aber nicht zu.

Konkret denkt Möller-Hergt daran, etwa die Vergabe von Ausschankrechten bei Großveranstaltungen zu ändern: "Die Rechte sollten nur an Unternehmen aus dem Land gehen, in denen die Sportveranstaltung stattfindet", sagte er mit Blick auf die Fußball-WM in Deutschland im kommenden Jahr. Die waren von der Fifa an Anheuser-Busch, einen US-Bierkonzern, weiterverkauft worden.

Deutschland ist für Brauereien ein "Diamant"
Allerdings fürchtet der Warsteiner-Chef nicht, angesichts des dortigen Ausschanks von Marken wie "Bud" unter die Räder zu kommen. Das zusätzliche Geschäft zur WM werde "nur zu einem geringen Teil in den Stadien gemacht. Das meiste Bier wird in Gaststätten und zu Hause vor dem Fernseher getrunken", sagte Möller-Hergt.

"Deutschland ist für die internationalen Brauereien ein Diamant", stellte Möller-Hergt fest. Das gelte auch für inländische Anbieter, denen es eine Zeit lang so gut gegangen sei, "dass nicht daran gedacht wurde, auch im Ausland zu wachsen". "Es gilt jedoch, dass sich deutsche Unternehmen vor allem gegen Übernahmen wappnen können, indem sie ihr Geschäft selbst auf internationale Füße stellen."
Verkauf von Warsteiner ausgeschlossen
Ein Verkauf der in Privatbesitz befindlichen Warsteiner-Brauerei schloss Möller-Hergt kategorisch aus. Zwar würde es ihn "nicht wundern, wenn Heineken in Deutschland weitere Marken aufkauft. Bei uns braucht aber niemand anzuklopfen, das wäre vergebliche Liebesmüh".

Warsteiner selbst erwirtschafte inzwischen 28 Prozent des Umsatzes im Ausland, sagte Möller-Hergt mit Blick auf das seit 15 Jahren ausgebaute "weltweite Netzwerk" seines Unternehmens. "Alle Schritte, die wir unternommen haben, dienten aber immer nur einem Ziel: eine Marke aufzubauen", betonte er. Zwar müssten Brauereien ihr "eigentliches Geschäft mit Bier organisch wachsen lassen". Zugleich sei aber auch "zusätzliches Wachstum in anderen Bereichen" erforderlich.
"Konsumenten brauchen Planungssicherheit"
Das stecke hinter der Strategie, auch ins Weingeschäft einzusteigen. "Dabei wollen wir unser Hauptgeschäft nicht kannibalisieren", betonte Möller-Hergt. Aber das Unternehmen verkaufe bereits seit zehn Jahren Wein in Argentinien und habe somit Erfahrung. Die Aufnahme deutscher Produkte ins Angebot sei denkbar: "Das kann man nicht ausschließen. Wir sind offen für alles."

Von der kommenden Bundesregierung erhofft sich der Warsteiner-Chef vor allem "Planungssicherheit". "Wir brauchen keine spezielle Unterstützung für den Mittelstand, wir brauchen Unterstützung für den Konsumenten", forderte er. "Wenn der Verbraucher verunsichert ist, wird er kein Geld ausgeben. Dann können keine Arbeitsplätze entstehen." Allerdings ließe sich der zuletzt rückläufige Bierkonsum nicht nur auf stagnierende Einkommen zurückführen: "Das Thema Geld spielt eine Rolle für die Entscheidung Marke oder Billig-Bier und nicht für die Frage, ob ich weniger oder mehr trinke."

(N24.de, Netzeitung)

Quelle/Zitat: http://www.n24.de


Meine Meinung: lange überfällig!!!
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BSM924
Lagerarbeiter
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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 43
Wohnort: Rheinfelden (CH)

BeitragVerfasst am: 07.09.2005 11:57    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Eine glänzende Idee Smile

Es soll ja nicht das gleiche mit euren Brauereien passieren wie mit meinem Feldschlösschen. (Wurde von Carlsberg aufgekauft. Auf vielen grösseren Veranstaltungen wird nun Carlsberg ausgeschenkt statt eines guten schweizer Bieres.)
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